Praxis Online-Redaktion

Abstracts

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Abstracts bzw. kurze Zusammenfassungen des Inhalts sollten jedem wissenschaftlichen Beitrag von mehr als 15.000 Zeichen Länge voranstehen. Oft fällt das Verfassen des Abstracts in den Aufgabenbereich des wissenschaftlichen Redakteurs (zumindest in den erfahrungsgemäß häufigen Fällen, in denen der Beitragsautor den Abstract nicht einreicht). Der Abstract sollte in knappen Sätzen und in besonders präziser Wortwahl zumindest die Fragestellungen, Ansätze und Befunde, die im jeweiligen Aufsatz abgehandelt werden, dokumentieren. Reine Forschungsberichte erhalten keine Abstracts, ebenso wenig wie Tagungsberichte und Rezensionen. Die Gesamtlänge des Abstracts mag mit jener des Aufsatzes variieren, doch sollten 15 bis 20 Zeilen nicht überschritten werden.

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Es empfiehlt sich, die Abstracts/Zusammenfassungen in anderen Sprachen verfasster Beiträge auf Englisch zu schreiben bzw. ins Englische zu übersetzen. Insbesondere bei Online-Publikationen erhöht dies den Rezeptionsradius des Beitrags deutlich – die Übersetzungsarbeit lohnt hier in jedem Fall. In Tagungsbänden zu bilateralen Konferenzen wird bisweilen von diesem Prinzip abgewichen. Der Abstract steht hier dann in der jeweils anderen Sprache. Beiträge, die bereits in englischer Sprache abgefasst sind, sollten einen Abstract in der Sprache der meisten anderen Beiträge der jeweiligen Publikation erhalten.

Empfohlene Zitierweise
Florian Schönfuß, Praxis Online-Redaktion: Abstracts, in: historicum-estudies.net,
URL: http://www.historicum-estudies.net/epublished/praxis-online-redaktion/arbeiten-am-text/abstracts/?L=1 (Datum des letzten Besuchs).

Erstellt: 24.04.2014

Zuletzt geändert: 24.01.2017