Leitfaden für das Studium der Mittelalterlichen Geschichte

Diplomatik (Urkundenlehre)

Eine Urkunde ist ein unter Beachtung bestimmter Formen angefertigtes und beglaubigtes Schriftstück über einen Vorgang rechtserheblicher Natur. Ziel der Diplomatik ist es, Entstehung, Überlieferung, Merkmale und Echtheit einer Urkunde zu ermitteln.

Urkunden werden traditionell eingeteilt in Königsurkunden, Papsturkunden und sog. „Privaturkunden“ (z.B. Bischofsurkunden; Grafen- und Herzogsurkunden; städtische und klösterliche Urkunden). Die Königs- und Papsturkunden lassen sich noch weiter systematisieren:

  • Königsurkunden
    • Diplom
    • Mandat
    • Brief
  • Papsturkunden
    • Privileg
    • Littera
    • Bulle
    • Breve

     

Empfohlene Zitierweise
Anja Ute Blode, Nina Kühnle, Dominik Waßenhoven, Leitfaden für das Studium der Mittelalterlichen Geschichte: Diplomatik (Urkundenlehre), in: historicum-estudies.net,
URL: http://www.historicum-estudies.net/etutorials/leitfaden-mittelalter/diplomatik/ (Datum des letzten Besuchs).

Erstellt: 17.03.2015

Zuletzt geändert: 15.01.2017