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IT-Ausstattung

Patrick Pelinski

Die IT-Ausstattung für ein Studium hängt neben den persönlichen Präferenzen für Hard- und Software auch von der eigenen Arbeitsweise ab. Sofern Sie selbst noch keine eigene Hardware haben, eine Neuausstattung ansteht oder Sie womöglich einfach nur Tipps haben wollen, empfiehlt es sich, auf einige wenige Punkte verstärkt zu achten. Bei der Auswahl der Hardware sollten Sie Ihre Entscheidung davon abhängig machen, ob die Hardware nur gerade so das Studium durchstehen oder auch längerfristig genutzt werden soll. Trifft letzteres zu, ist eine leistungsfähigere Hardware der aktuellen Generation zu empfehlen. Abgesehen von möglichen Rabatten durch Spezialangebote für Studenten über Webseiten wie Notebooksbilliger.de, campuspoint.de, Apple on Campus etc. gibt es auch höherpreisige Geräte, ohne Spezialrabatte. Günstigere Hardware muss nicht zwangsläufig schlecht sein oder exakt nach Ablauf der Garantie kaputt gehen, in jedem Fall aber ist der Support schlechter, da der niedrige Preis oftmals nur durch einen geringeren Supportumfang zu halten ist. Zusätzlich wird Ihnen immer Software mitgeliefert, die Sie gar nicht haben wollen, und welche ohne Fachwissen nur schwer zu entfernen ist. [1] Fällt das Gerät aus, stehen im Reparaturfall Ausfallzeiten von bis zu 6 Wochen an. [2] Entsprechend teurere Business-Geräte bringen nun die Möglichkeit einer Vor-Ort-Garantie mit, sodass die Reparatur bei Ihnen zuhause stattfindet - der Ausfall beträgt somit nur wenige Tage. Indikatoren für gute Geräte sind deren geringe Lautstärke und Hitzeentwicklung im laufenden Betrieb. Je lauter bzw. wärmer Geräte werden, desto schlechter ist die Hardware aufeinander abgestimmt und desto eher ist mit einem Ausfallschaden zu rechnen. Anlaufstellen zur Erstinformation sind etwa notebookcheck.com.

Vor der Auswahl eines Betriebssystems lohnt es sich einen Blick auf verfügbare Software zu werfen. Wenn Sie wenig Lust auf Experimente haben, sind Mac OS und Windows geeignete Betriebssysteme. Mit etwas Aufwand können versierte Benutzer zwar auch Microsoft Office und Adobe-Anwendungen auf einem Linux-System installieren, allerdings müssen Abstriche bei Funktionalität und Stabilität der Anwendungen gemacht werden. Da Linux kostenlos ist, können Sie jedoch einfach ausprobieren, ob der Studentenalltag damit zu meistern ist - zumal es mit Open Source-Programmen wie Open Office, Libre Office und Gimp kostenlose Alternativen zu Microsoft- und Adobe-Anwendungen gibt.

Anmerkungen

[1] Gerald Himmelein – Christoph Hoppe: Schlank und fit. Windows-Komplettsysteme entschlacken, url: http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2012/17/080_Schlank-und-fit (besucht am 11.12.2014).

[2] Christian Wölbert: Wer repariert am besten? c’t-Umfrage zum Service der Notebook-Hersteller, url: http://heise.de/-2283705 (besucht am 11.12.2014).

Empfohlene Zitierweise
Patrick Pelinski, IT-Ausstattung, aus: Toolbox eMedien, in: historicum-estudies.net,
URL: http://www.historicum-estudies.net/etutorials/toolbox-emedien/it-ausstattung/?L=1 (Datum des letzten Besuchs).

Erstellt: 11.12.2014

Zuletzt geändert: 06.05.2015