Toolbox eMedien

Virenschutz

Patrick Pelinski

Ein aktueller Virenschutz wird immer empfohlen (Smartphones sind hiervon ausgenommen. [1] Folgender Text gilt aber auch für den Umgang mit mobilen Endgeräten). Welches Anti-Virus-Programm Sie dabei verwenden, bleibt Ihnen überlassen, merken Sie sich jedoch: Einen 100%igen Schutz gibt es nicht und kann es niemals geben, da ein Virenschutz nur vorbeugen, Ihnen aber niemals Entscheidungen abnehmen kann. Komplettlösungen, die etwa Firewalls oder einen Browser-Schutz mitliefern, haben die reinen Anti-Viren-Lösungen ersetzt, sind aber nicht empfehlenswert. Neben einer breiten Auswahl an kostenpflichtigen Anwendungen gibt es auch einige wenige kostenlose Anwendungen, die in ihrem Funktionsumfang jedoch beschränkt sind. Sie erhalten dort meist nur einmal am Tag Updates, für den Privatanwender ist das aber oftmals völlig ausreichend. Solche kostenlosen Anwendungen enthalten auch (fast) immer nur einen reinen Virenschutz – Firewalls oder darüber hinausgehende Funktionalitäten sind meist kostenpflichtig, jedoch nicht notwendig. Eine lokal installierte Firewall kann Sie etwa nicht (mehr) schützen, da der Schaden durch Trojaner oder Viren auf Ihrem System bereits entstanden ist und Sie oftmals nicht mehr abwägen können, welche Verbindungsanfragen nun gut oder böse sind. Sie ist daher ein fragwürdiger Schutz. [2] Bei immer wiederkehrenden Infektionen empfiehlt es sich, das eigene Verhalten im Umgang mit fremden Dateien, unseriösen Webseiten oder unbekannten E-Mails zu überdenken.

Anmerkungen

[1] Jürgen Schmidt – Achim Barczok: Android und Sicherheit, url: http://heise.de/-2055837 (besucht am 17.11.2014).

[2] Alexander Böhm: „Personal Firewalls“ - Sinn oder Unsinn?, url: http://www.team-cauchy.de/personal/ (besucht am 04.11.2014).

Empfohlene Zitierweise
Patrick Pelinski, Virenschutz, aus: Toolbox eMedien, in: historicum-estudies.net,
URL: http://www.historicum-estudies.net/etutorials/toolbox-emedien/sicherheit/it-sicherheit/virenschutz/ (Datum des letzten Besuchs).

Erstellt: 11.12.2014

Zuletzt geändert: 06.05.2015