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Leitfaden für das Studium der Mittelalterlichen Geschichte

Lexika

Einige Lexika sind inzwischen online im Volltext zugänglich. Die Digitalisierungen bereiten beim Zitieren in der Praxis unterschiedliche Probleme, weil nicht immer alle notwendigen Daten für korrekte bibliographische Angaben angeführt werden. So sind etwa die Erscheinungsjahre und -orte der einzelnen Bände einiger Lexika nicht verzeichnet. Deshalb wird hier eine Übersicht der Druckdaten ausgewählter Lexika angeboten.

Das wichtigste Lexikon zur mittelalterlichen Geschichte ist das Lexikon des Mittelalters, das zentrale Begriffe, Themen und Personen des europäischen Mittelalters (von der Spätantike bis ca. 1500) behandelt:

Lexikon des Mittelalters, 10 Bde., München und Zürich 1980–1999. – Abkürzung: LMA/LexMA [Signatur: Ag 145]
Im Netz der Uni Köln auch online bei Brepolis, der Online-Plattform des Verlags Brepols.

Daneben gibt es zahlreiche weitere Lexika und Nachschlagewerke, die (auch) für mittelalterliche Themen relevant sind. Eine Auswahl:

Allgemeines

  • Melville, Gert und Martial Staub (Hgg.): Enzyklopädie des Mittelalters, 2 Bde., Darmstadt 2008. [Signatur: Ag 145:7]
  • Neumüllers-Klauser, Renate und Otto Meyer (Hgg.): Res medii aevi (ehemals Clavis mediaevalis), Wiesbaden 1999. [Signatur: Ag 145:6]
  • Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, 35 Bde., zwei Registerbände, 2. Aufl., Berlin und New York 1973–2008. – Abkürzung: RGA [Signatur: H 2(2)]
    Im Netz der Uni Köln auch online unter http://dx.doi.org/10.1515/GAO (Germanische Altertumskunde Online, das die Artikel der 2. Auflage des RGA bietet, die aber auch überarbeitet und um neue Artikel ergänzt werden).

Mittelalterliche Autoren und Texte

  • Dunphy, Raymond Graeme (Hg.): The Encyclopedia of the Medieval Chronicle, 2 Bde., Leiden 2010. [Signatur: Ah 111]
  • Buchwald, Wolfgang, Armin Hohlweg und Otto Prinz (Hgg.): Tusculum-Lexikon griechischer und lateinischer Autoren des Altertums und des Mittelalters, 3. neu bearb. u. erw. Aufl., München 1982. [Signatur in der Bibliothek des Instituts für Altertumskunde, Mittellateinische Abteilung: N 1135]
  • Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 2. Aufl., hg. von Kurt Ruh (Bd 1-8) und Burghart Wachinger (bd. 9-14), 14 Bde., 2., völlig neu bearb. Aufl., Berlin und New York 1978–2008. [Signatur: Ag 143] – Das Verfasserlexikon ist im Rahmen der Verfasser-Datenbank, die laufend aktualisiert wird, aus dem Netz der Uni Köln auch online abrufbar.

Religion, Theologie und Kirchengeschichte

  • Lexikon für Theologie und Kirche,  10 Bde., ein Abkürzungsverzeichnis, 3. Aufl., Freiburg und Berlin 1993–2001. – Abkürzung: LThK [Signatur: Ag 30(3)]
  • Theologische Realenzyklopädie, 36 Bde., zwei Registerbände, ein Abkürzungsverzeichnis, Berlin und New York 1977–2006. – Abkürzung: TRE [Signatur: Ag 146]
    Im Netz der Uni Köln auch online bei De Gruyter.
  • Religion in Geschichte und Gegenwart. Handbuch für Theologie und Religionswissenschaft, 8 Bde., ein Registerband, 4. Aufl., Tübingen 1998–2007. – Abkürzung: RGG [Signatur: Ag 30:2]

Rechtsgeschichte

  • Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, 5 Bde., Berlin 1971–1999, 2., völlig neu bearb. und erw. Aufl. 2008ff., angelegt auf sechs Bände; bisher sind drei Bände erschienen. – Abkürzung: HRG [Signatur: Ag 123/Ag 123(2)].
    Im Netz der Uni Köln auch unter http://www.hrgdigital.de.

Biographisches

  • Allgemeine Deutsche Biographie, 56 Bde., München 1875–1912. – Abkürzung: ADB [Signatur: Ag 24]
  • Neue Deutsche Biographie, bisher 23 Bde.München 1953ff.  – Abkürzung: NDB [Signatur: Ag 24c]
    ADB und NDB sind auch online verfügbar unter http://www.deutsche-biographie.de.

Die hinter den Literaturangaben in eckigen Klammern befindlichen Signaturen beziehen sich – soweit nichts anderes angegeben ist – auf die Bibliothek für Mittlere und Neuere Geschichte des Historischen Instituts der Universität zu Köln.